Ist Schizophrenie erblich?

Ist Schizophrenie erblich?

Mit dem heutigen Wissensstand ist es Sinnvoll die Diagnose Schizophrenie endlich von der Liste der Kontraindikationen für die aufdeckende & auflösende Hypnosetherapie zu streichen!
HP. Ricklin

Mithilfe genomweiter Assoziationsstudien (GWAS) wollten Forscher den Nachweis erbringen, dass Erbfaktoren massgeblich für das Auftreten psychotischer Erkrankungen wie Schizophrenie verantwortlich wären. Der US-amerikanische Biologe und Wissenschaftsjournalist Michael Balter hat in der Frühjahrsausgabe 2018 der Fachzeitschrift „Gehirn & Geist“ nun einen aktuellen Überblick darüber erstellt, was genau in der Forschung versucht und was erreicht werden konnte.

Eines vorweg: Jene ehrgeizigen Erwartungen schon bald Genvariationen zu identifizieren, die eine gezielte Gentherapie gegen Schizophrenie in Aussicht stellen würden, mussten gedämpft werden. Das bedeutet nun nicht, dass das Projekt zur Erforschung der Schizophrenie auf molekularbiologisch genetischer Ebene gänzlich gescheitert wäre. Auch wenn sich erhoffte Zusammenhänge nicht ausreichend deutlich beweisen liessen, hat sich das Wissen rund um die Fragestellung dennoch vergrössert.

Die Wissenschaft hat zudem gerade im Bereich der Schizophrenieforschung mit schwerwiegenden methodologischen Problemen zu kämpfen, die sich wohl nicht so leicht in den Griff kiegen lassen. Gemeint ist das „wissenschaftliche Sample“, also welche Fälle von Schizophreniepatienten überhaupt in die Studie aufgenommen werden. Der Genetiker benötigt für empirischen Studien riesige Stichproben um zu nachvollziehbaren Aussage zu gelangen. Er ist daher darauf angewiesen, dass die Patienten formalen Kriterien folgend als an Schizophrenie erkrankt diagnostiziert wurden. Diese Anforderung ist jedoch unmöglich zu erfüllen, da das Krankheitsbild der Schizophrenie uneinheitlich ist. Es handelt sich dabei vielmehr um einen Oberbegriff für eine ganze Gruppe psychotischer Erkrankungen, wie sich diese in Halluzinationen, Wahnvorstellungen und kognitiven Störungen ausdrücken können. Dies wird schon dadurch deutlich, dass fernöstliche Kulturen darangingen ihre traditionellen Bezeichnungen, die auf eine Geistspaltung hindeuteten, sinngemäss umzuändern in eine Störung der Integrationsfähigkeit oder des Abstimmungsvermögens.

Dieser Umstand, dass es sich gar nicht um eine klar zu definierende Krankheit mit einheitlichen Symptomen handelt, mache das Leiden im Vorhinein zu einem genetisch kaum treffbaren Ziel der Forschung, meinen Schizophrenie-Experten. Zudem lässt die Art der Forschungsfrage vermuten, es handle sich um eine reine Hirnerkrankung. Die Forschungsfrage ergab sich aber aufgrund der Tatsache, dass bereits vorhandene Psychopharmaka zwar die auffälligen klinischen Symptome, wenn auch oft unter schweren Nebenwirkungen, dämpfen, jedoch absolut nichts gegen die kognitiven Defizite auszurichten vermögen. Der Begriff der Vererbung sei zudem dermassen komplex, dass er wenig darüber aussagen könne, ob, und wenn ja inwieweit, eine bestimmte Eigenschaft oder Krankheit genetisch bedingt sei.

Was vermag es für den Erkrankten zu ändern, wenn er erfährt, sein Erkrankungsrisiko habe sich von 1 Prozent auf 1,27 Prozent erhöht, weil er Träger einer bestimmten Gen-Variante wäre?

Eines wissen die Forscher nun mit Sicherheit: Die GWAS-Studie führte deutlich vor Augen, dass eine einfache Lösung am Wege der Genetik mit höchster Sicherheit nicht zu erreichen sein wird. Alle mit Schizophrenie in irgendeinen Zusammenhang zu bringenden Gen-Orte, immerhin 108 an der Zahl, können nur einen kleinen Teil zum Verständnis des Risikos, nicht der Erkrankung selbst, beitragen.

Die GWAS-Studien haben ausserdem zu einer stärkeren Auseinandersetzung der Patienten, Patientenvertreter und Psychiater mit neuen Therapieforschungen geführt. Wir erfahren, die Entwicklung einer gezielten Gentherapie zur Symptombekämpfung schizophrener Störungen wäre seitens der Betroffenen gar nicht erwünscht. Es wären psychosoziale Ansätze wie kognitive Verhaltenstherapie, die den Patienten echte Erleichterung brächten, wie aus mehreren Studien bestätigt wird.

Ein wissenschaftlich interdisziplinäres Profil der Schizophrenie, an dessen Gestaltung neben Biologen in erster Linie auch Psychologen und Soziologen mitarbeiten, sollte daher als nächster logischer Schritt ganz oben auf der wissenschaftlichen Agenda stehen.

Das liegt daran, dass das Wissen, manche Menschen würden aufgrund genetischer Variationen eher zu Schizophrenie neigen, die Ausschaltung der auslösenden Umweltfaktoren zum Ziel haben muss. Eine 2012 veröffentlichte Meta-Studie untermauert diese Ansicht beeindruckend. Ihr zufolge laufen Menschen, die schwere Kindheitstraumata durchleiden mussten, ein dreifach höheres Risiko an psychotischen Störungen zu erkranken. Einen derart deutlichen Zusammenhang konnte bisher kein einziges genetisch bedingtes Erkrankungsrisiko im Zuge eines GWAS Forschungsergebnisses auch nur ansatzweise erreichen.

Ein neuer Ansatz um Menschen die an Schizophrenie und psychosen leiden zu helfen könnte eine Aufdeckende & Auflösende Hypnosetherapie sein!

Unter Berücksichtig des momentanen Wissenstandes:

  • das Kinder die schwere Kindheitstraumata durchleiden mussten, ein dreifach höheres Risiko haben an psychotischen Störungen zu erkranken.
  • das die kognitive Verhaltenstherapie den Schizophreniepatienten echte Erleichterung bringt.
  • Die Wahrscheinlichkeit das die Krankheit vererbt wurde extrem klein ist.

ist es Sinnvoll die Diagnose Schizophrenie endlich von der Liste der Kontraindikationen für die aufdeckende & auflösende Hypnosetherapie zu streichen! In Zusammenarbeit mit dem behandelndem Psychiater und Psychologen ist die Hypnosetherapie die wohl beste und schnellste Therapie um Traumata aufzulösen. Auch eine kognitive Verhaltenstherapie in Hypnose ist deutlich schneller wirksamer.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, diskutieren Sie diesen neuen Ansatz. Gerne arbeite ich mit Ihrem Arzt zusammen!

Mit dem heutigen Wissensstand ist es Sinnvoll die Diagnose Schizophrenie (und ev. weiter psychotische Erkrankungen) endlich von der Liste der Kontraindikationen für die aufdeckende & auflösende Hypnosetherapie zu streichen! Therapie aber nur in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt!