Fragen zur Hypnose: Bedauerlicherweise ist das Wissen über die Hypnose im Allgemeinen von vielen Missverständnissen bis hin zu Irrtümern geprägt.

Im Internet existieren viele schlecht recherchierte Artikel mit wenig fundiertem Wissen, dafür jedoch mit noch mehr Vorurteilen.

Um Ihnen den Einstieg in die Hypnose zu erleichtern und Missverständnisse erst gar nicht aufkommen zu lassen, finden Sie hier die Antworten auf die häufigsten Fragen zur Hypnosetherapie – ausführlich und verständlich erklärt, mit entsprechendem Hintergrundwissen und wissenschaftlich belegt.

Die Geschichte der Hypnose

Bereits die alten Ägypter kannten den Zustand der Hypnose. Dieser wurde jedoch erst im 18. Jahrhundert als Hypnose bezeichnet. (Hypnos kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie Schlaf, was aber den Zustand der Hypnose nicht korrekt beschreibt.)

Mittlerweile besinnt sich die Schulmedizin auf diese Jahrtausende alte Methode und nutzt sie wieder häufiger. Es existieren viele konkrete Beispiele aus der Medizin, welche die erstaunlichen Resultate unter Anwendung der Hypnose eindrucksvoll belegen:
Hypnose hilft bei Operationen, kann für schmerzfreie Geburten sorgen und wird beispielsweise von Zahnärzten mit grossem Erfolg bei Zahnbehandlungen angewendet.

Mehr Informationen zur Geschichte der Hypnose finden Sie bei http://de.wikipedia.org/wiki/Hypnose.

Ist Hypnose gefährlich?

Häufig zielt die erste Frage von Interessenten auf das weit verbreitete Vorurteil, dass der Klient während der Hypnoseanwendung willenlos und damit ausgeliefert wäre.
Dies muss ganz klar verneint werden. Obwohl sich der Klient während der Hypnose in einem sehr tiefen Trancezustand befindet, nimmt er seine Umgebung dennoch wahr und ist zu keiner Zeit dem Anwender hilflos ausgeliefert. Passiert etwas Aussergewöhnliches um ihn herum, würde er dies unmittelbar wahrnehmen und darauf reagieren. Sollte beispielsweise ein Feuer im Raum ausbrechen, würde der Klient aufstehen und den Raum verlassen.

Wessen Frage eher in Richtung Ethik oder Moral abzielte, kann ich ebenso beruhigen: Selbst wenn der Hypnotiseur einen Befehl gibt, der konträr zur eigenen Religion, Ethik oder Moral steht, würde ein Klient nicht darauf reagieren.

Dennoch gibt es gewisse Gefahren, die ich Ihnen nicht verschweigen möchte: In sehr seltenen Fällen können nach der Hypnose leichte Schwindelgefühle und Kopfschmerzen auftreten, welche in der Regel rasch wieder verschwinden. Allerdings resultieren diese aus unvernünftigen und schlecht vorbereiteten Bühnentricks oder aus der Arbeit mit hysterischen Personen. Dabei stellen unqualifizierte Therapeuten das grösste Risiko dar.

Ein qualifizierter und gut ausgebildeter Hypnotiseur kann mit all diesen Themen umgehen.

Verrate ich in Hypnose intime Geheimnisse?

Nein – definitiv nicht! Sie verraten keine Geheimnisse, welche Sie nicht auch unter normalen Umständen erzählen würden. Während der Hypnose ist das Gehirn weiterhin voll funktionsfähig, und Ihre Entscheidungsfreiheit bleibt vollständig erhalten; die Hypnose beeinflusst nicht Ihren freien Willen. Selbst Geheimdienste haben dies längst erkannt. Um Personen zum Reden zu bringen, nutzen sie seit langem Medikamente anstelle der Hypnose.

In Wirklichkeit kann man in der Hypnose Wahrheiten über sich selbst entdecken, welche seit langem im Unterbewusstsein verborgen sind. Dabei können durchaus auch unangenehme Dinge an die Oberfläche gelangen – doch nur dadurch sind diese Probleme zu lösen. Genau dies ist die Absicht einer Hypnosetherapie.

Mache ich in der Hypnose Dinge gegen meinen Willen?

Definitiv nicht! Dies ist das bereits oben erwähnte, grösste Missverständnis! Bedauerlicherweise wird dieses Vorurteil durch unzählige Bücher sowie Filme und auch durch die Showhypnose gefördert, wo anscheinend Menschen Dinge tun, die sie nie tun würden. Doch genau das Gegenteil davon ist wahr! Denn diese Menschen haben sich BEWUSST entschieden mitzumachen und Spass daran zu haben.

Wie bereits erwähnt, wird der Klient nicht in seiner Entscheidungsfreiheit eingeschränkt. Er ist weder willenlos, noch ohnmächtig, noch schläft er.

Was wenn ich nicht mehr aufwache?

Jeder Mensch, der einmal hypnotisiert wurde, ist anschliessend „wieder aufgewacht“. Selbst wenn der Hypnotiseur den Raum verlässt oder gar tot umfallen sollte, wird der Klient entweder von selbst in den Wachzustand zurückfinden oder in einen leichten Schlaf übergehen und später normal aufwachen. Es ist unmöglich, in der Hypnose „stecken“ zu bleiben!

Abgesehen davon handelt es sich bei der Hypnose ohnehin nicht um einen Schlafzustand. Demzufolge ist es auch nicht möglich, wieder aufzuwachen – der Klient „kommt lediglich wieder heraus“ aus diesem angenehmen und wohltuenden Zustand der Hypnose.

Im Übrigen gleiten wir im Alltag mehrmals täglich in den Zustand der Hypnose und kommen von selbst wieder heraus. Meist geschieht dies, ohne das wir dies überhaupt wahrnehmen. Deshalb besteht bei einer Hypnose niemals die Gefahr des „Nichtaufwachens“!

Schlafe oder höre ich etwas während der Hypnose?

Wie bereits erwähnt, schläft der Klient nicht während der Hypnose. Das Gegenteil ist der Fall: Sein Zustand lässt sich eher als konzentriert oder sehr aufmerksam beschreiben. Aus diesem Grund nimmt er seine Umgebung auch akustisch wahr – der Klient hört die Stimmen und Geräusche in seiner Umgebung.

Während einer Selbsthypnose kann es durchaus vorkommen, dass man beim Hören der CD einschläft. Dies ist nicht weiter schlimm, da unser Gehirn weiterhin empfangsbereit bleibt und die Botschaften sogar verarbeitet.
In der Hypnosesitzung bei einem Therapeuten sollte dies jedoch nicht geschehen. Ansonsten wäre die Therapie weniger effizient oder im schlimmsten Fall sogar unwirksam. Schliesslich bezahlen Sie den Therapeuten nicht dafür, dass er Sie schlafen lässt.

Kann ich gegen meinen Willen hypnotisiert werden?

Nein – niemand kann gegen seinen Willen und seine Entscheidung hypnotisiert werden. In einem solchen Fall funktioniert die Hypnose schlicht und ergreifend nicht. Selbst der beste Hypnotiseur kann nichts gegen eine defensive oder gar ablehnende Haltung ausrichten. Zwischen dem Klienten und dem Hypnotiseur muss ein Rapport, eine Art Abmachung, bestehen.

Wie fühlt sich Hypnose an?

Dies ist schwer zu beschreiben, denn wir Menschen sind Individuen. Die Wahrnehmung durch die Sinne unterscheidet sich von Mensch zu Mensch.
Häufig berichten Klienten von einer gewissen bleiernen Schwere, andere wiederum meinen, fast zu schweben. Abhängig sind diese Wahrnehmungen auch von der Tiefe der erreichten Hypnose. Im Allgemeinen kristallisiert sich eine Wahrnehmung deutlich heraus: Die meisten Klienten spüren eine angenehme Entspannung, wie sie diese selten zuvor gespürt haben.

Den Zustand der Hypnose erleben wir mindestens zweimal pro Tag. Sicher kennen Sie diese Zustände, kurz bevor Sie aufwachen und kurz vor dem eigentlichen Einschlafen, es ist der Übergang in die Alpha-Phase.

Einfach ausgedrückt handelt es sich bei der Hypnose um einen Zustand, der eintritt, wenn das Bewusstsein in den Hintergrund tritt und das Unterbewusstsein zum Vorschein kommt. Natürlich ist dies eine sehr einfach gehaltene Erklärung. Während der Hypnose laufen sehr komplizierte Prozesse im Gehirn ab, die übrigens durch eine Computertomografie sichtbar gemacht werden können.

Selbst in ganz anderen Alltagssituationen kommen wir in einen ähnlichen Zustand, denn die Hypnose ist ein natürlicher Zustand. Wir erleben ihn mehrmals täglich, ohne ihn tatsächlich wahrzunehmen oder ihn überhaupt als solchen zu identifizieren. Vielleicht kennen Sie das Gefühl, wenn Sie einen Film ansehen und nichts mehr um Sie herum wahrnehmen, oder wenn Sie mit dem Auto eine lange Strecke zurückgelegt haben und sich nicht mehr an Details erinnern können.

Auf jeden Fall kommt der Zustand nicht einem Schlaf oder gar einer Ohnmacht gleich, denn in diesen Fällen könnten wir nicht reagieren, wie es bei der Hypnose möglich ist. Sehen Sie die Hypnose als einen entspannten Zustand der Konzentration.

Vergesse ich alles, was während der Hypnosetherapie passiert?

Nein, normalerweise erinnern Sie sich an alles und können auch ausführlich über das Erlebte berichten. Manche Personen haben wiederum grösste Mühe, sich an überhaupt etwas zu erinnern. Es ist wie im Alltagsleben, einige erinnern sich mehr und andere weniger an Details. Entscheidend für die Stärke der Erinnerung sind unter anderem auch die persönliche Verfassung des Klienten sowie die erreichte Tiefe der Hypnose.
Eine Therapiesitzung kann durchaus länger als zwei Stunden dauern. Typisch für den Klienten ist die „Zeitverzerrung“. Die Hypnotisierten könnten schwören, dass sie maximal 50 Minuten in Hypnose waren. Es scheint, als würden Klienten die Hypnose wie in Zeitraffer erleben.

Für wen eignet sich die Hypnose und für wen nicht?
Jeder Mensch ist bis zu einem gewissen Grad hypnotisierbar. Aus meiner umfangreichen Erfahrung kann ich sagen, dass 99 % der Interessenten sehr rasch und tief in die Hypnose gehen. Voraussetzung ist, dass der Klient bei klarem Verstand ist, einen durchschnittlichen IQ besitzt und es selbst möchte.

Grundsätzlich gilt, je intelligenter eine Person ist, je fantasievoller und je grösser die Fähigkeit ist, sich zu konzentrieren, desto einfacher kann eine Person hypnotisiert werden. Willensschwäche oder -stärke haben, entgegen der öffentlichen Meinung, nichts mit dem Grad der Hypnotisierbarkeit zu tun.

Kinder lassen sich, sobald sie das entsprechende Verständnis für die Sprache entwickelt haben, sehr gut hypnotisieren, denn sie haben in der Regel noch keine Vorurteile oder Ängste gegenüber der Hypnose entwickelt.

Wer kann hypnotisiert werden? Wer nicht?

Jeder Mensch ist bis zu einem gewissen Grad hypnotisierbar. Aus meiner Praxis kann ich sagen, dass 99% der Menschen die in Hypnose gehen möchten, sehr rasch und tief in die Hypnose gehen. Jeder Mensch ist hypnotisierbar, solange er bei klarem Verstand ist und einen durchschnittlichen IQ besitzt und es möchte.

Je intelligenter eine Person, je phantasievoller und je grösser die Fähigkeit sich zu konzentrieren ist, desto einfacher kann eine Person hypnotisiert werden. Willensschwäche oder Willensstärke haben nichts mit dem Grad der Hypnotisierbarkeit zu tun.

Kinder, sobald sie entsprechend das Verständnis für die Sprache entwickelt haben, sind sehr gut zu hypnotisieren, da sie absolut keine Vorurteile oder Ängste gegenüber der Hypnose entwickelt haben.

Nicht hypnotisierbar sind Menschen die Angst vor der Hypnose haben.
Nicht hypnotisierbar sind Menschen, welche nicht den notwendigen Verstand, Konzentrationsfähigkeit oder Mindestintelligenz aufbringen, die Worte und Gestik des Hypnotiseurs, im Kopf in Bilder und Gefühle umzusetzen.

Ich weis nicht ob ich bin für Hypnose empfänglich bin.

Wie bereits zuvor erwähnt, gehen 99 % meiner Klienten in Hypnose. Wichtig ist einzig, dass Sie es selbst wollen, keine Angst davor haben und mitmachen. Sie müssen nicht daran glauben. Sie sollten nur offen für eine neue Erfahrung sein.
Da für die Hypnose ein entspannter Zustand keine Grundvoraussetzung ist, spielt es auch keine Rolle, ob Sie nervös sind. Gerade beim ersten Mal gehört die Nervosität einfach dazu.

Wie die Hypnose wahrgenommen und akzeptiert wird, hängt immer von derjenigen Person ab, die es vermittelt.

Selbstverständlich gibt es auch Menschen, die Hypnose von vornherein aus ethischen, kulturellen, religiösen oder anderen Beweggründen (Angst) kategorisch ablehnen. In diesen Fällen hilft oftmals nicht einmal eine sachliche Argumentation.

Es ist sinnlos, alle von der Hypnose überzeugen zu wollen. Konzentrieren wir uns also auf diejenigen, die bereits aufgeklärt sind, an die Hypnose glauben oder aber mit einem offenen Geist dem Thema gegenübertreten. Diesen Menschen bietet sich die ultimative Gelegenheit, von den positiven Aspekten der Hypnose zu profitieren, und ihre Lebensqualität deutlich zu steigern.

Die Wahrheit über die Hypnose ist diese...

Wie Hypnose wahrgenommen und akzeptiert wird kommt immer auf den- oder diejenige an, welche es vermittelt. Es gibt Menschen, die es von vornherein aus ethischen, kulturellen, religiösen oder anderen Beweggründen (Angst) kategorisch ablehnen. Hier hilft oft nicht einmal die sachliche Argumentation. Für alle anderen welche sich offen zeigen, haben wir die Gelegenheit, einen guten Eindruck zu hinterlassen und auf die positiven Aspekte der Hypnose hinzuweisen.

Es ist sinnlos alle von der Hypnose überzeugen zu wollen, konzentrieren wir uns also auf diejenigen, welche bereits aufgeklärt sind, daran glauben oder aber mit offenem Geist dem Thema gegenüber treten.

Welche Stufen der Hypnose existieren?

Abhängig von der Hypnoseausbildung arbeiten die Therapeuten mit unterschiedlichen Hypnose-Modellen. Diese unterscheiden sich in Bezug auf die Tiefenphasen der Hypnose. Ich arbeite mit dem folgenden sechsstufigen Hypnose-Modell:

  1. Hypnodial
  2. Light Hypnosis
  3. Medium Hypnosis
  4. Threshold of Somnambulismus
  5. Full Somnambulismus
  6. Profound Somnambulismus

Darüber hinaus gibt es weitere Zustände, die jedoch nicht in die Definition der Hypnose passen

Bin ich 'willensschwach' wenn ich hypnotisiert bin oder werde ich es?

Dieses Vorurteil wird leider immer wieder vorgebracht. Nein, im Gegenteil, es beweist sogar eine gewisse Willensstärke, sich kontrolliert gehen zu lassen und sich dabei zu entspannen. Man wird auch nach hundertfacher Hypnose nicht plötzlich willensschwach.

Kann ich ausgenutzt werden in Hypnose?

Wie auch bereits früher erwähnt, ist der oder die Hypnotisierte fähig zu unterscheiden, ob ihm / ihr eine Suggestion des Hypnotiseurs gefällt oder nicht.

Kann man Missbrauch treiben mit Hypnose?

Ja, kann man, indem der man beispielsweise bestimmte Dinge vortäuscht, welche dann zu einer Reaktion führen, die der Hypnotisierte im Normalfall nie gezeigt hätte. Bedauerlicherweise kommt es in unserer, auf den eigenen Vorteil bedachten Gesellschaft immer wieder zu Verletzungen von Vertrauensverhältnissen. So findet sich der Missbrauch auch in anderen Berufsfeldern wider, die auf einem Vertrauensverhältnis basieren.

Aus diesem Grund empfehle ich Interessenten vorab ein persönliches Gespräch. Dabei erkennen Sie schnell, ob Sympathien für den Hypnotiseur existieren und ob man ihm vertrauen kann.

Kann die Hypnosetherapie Veränderungen in meinem Körper verursachen?

Es lassen sich durch die Hypnosetherapie sehr wohl Veränderungen in unserem Körper herbeiführen. Es gibt unzählige Beispiele dafür, welche sogar solch traumatische Themen wie Krebs betreffen. Man muss sich nur vor Augen halten, dass jede Idee oder jeder Gedanke eine physische Reaktion verursacht (mehr dazu im Teil: Rules of the Mind).

Was lässt sich mit der Hypnosetherapie sonst noch alles kurieren, beeinflussen oder bewirken?
Die Liste ist lang und stösst auf Erstaunen bei Laien und sogar Experten. Generell lässt sich folgendes über die Hypnose sagen: Alles was im Lauf des Lebens „angelernt“ oder „eingetrichtert“ wurde, kann durch Hypnose verändert oder rückgängig gemacht werden.

Dazu zählen auch: Konzentrations- und Gedächtnisschwächen, Insomnia, Durchschlafstörungen, Leistungssteigerungen im Sport, Phobien und Ängste im Allgemeinen, Depressionen, Stressmanagement, Burn-out-Syndrom, Dentalanästhesie, Sexualität (nicht organische Impotenz, Frigidität, Sex, etc.), schmerzfreie Geburten, Allergien, Asthma, Alkoholismus, Spielsucht, Ticks und Spleens, Lernen, Selbstvertrauen, Motivation, Stottern, Bettnässen und vieles mehr.

Was kann man mit der Hypnosetherapie sonst noch alles kurieren, beeinflussen oder bewirken?

Die Liste ist lang und stösst auf Erstaunen bei Laien und Experten. Es gilt eigentlich folgende Regel: sofern nicht angeboren, kann alles was “angelernt” oder “eingetrichtert” ist, auch durch Hypnosetherapie wieder rückgängig gemacht werden.

Konzentrations- und Gedächtnisschwächen, Insomnia, Durchschlafstörungen, Leistungssteigerungen im Sport , Phobien und Ängste allgemein, Depression, Stress Management, Burn Out Syndrom, Dentalanästhesie, Sexualität (nicht organische Impotenz, Frigidität, Sex, etc.), schmerzfreie Geburt, Allergien, Asthma, Alkoholismus, Spielsucht, Ticks und Spleens, Lernen, Selbstvertrauen, Motivation, Stottern, Bettnässen, u.v.m.

Wann funktioniert Hypnosetherapie nicht?

Das Bedürfnis für eine Veränderung muss von der betroffenen Person selber kommen. Es nützt nichts, wenn die Ehefrau ihren Mann zum Rauchstopp oder Alkoholentwöhnung schickt (oder umgekehrt). Die Person muss von sich aus diese Veränderung wollen und nicht durch Drittpersonen zum Hypnosetherapeuten geschickt werden. In diesem Fall ist meistens eine innere Ablehnung welche eine effiziente Behandlung erschwert oder gar verunmöglicht. Es soll aber niemanden daran hindern, eine ihr nahestehende Person auf die Möglichkeiten der Hypnose hinzuweisen. Dies ist der erste Schritt in die richtige Richtung, denn sobald sich die Person dann mit dem Thema befasst, kann sie selber zur Überzeugung kommen, dass dies ein guter Lösungsansatz für das Problem ist.

Was kann man mit Hypnosetherapie nicht 'heilen'?

Angeborene organische Störungen oder Missbildungen.
Homosexualität.

Muss ich daran glauben, dass es funktioniert?

Ja und nein, denn es gibt auch die so genannte “Wachhypnose” in der man sich nicht bewusst ist, dass man im Einfluss der Hypnose steht und auch dann beeinflusst wird. (z.B. beim Arzt)
Für den therapeutischen Zweck jedoch ist es Voraussetzung, dass man an die positiven Effekte der Hypnosetherapie zulässt.
Die Vorstellungskraft, Phantasie, Einbildungskraft oder Imagination ist jedoch immer stärker als die Willenskraft!

Die 4 Einstellungen zur gegebenen Suggestion (Mental Attitude)

Ob eine Suggestion Wirkung zeigt, hängt davon ab, wie sie vom Empfänger aufgenommen wird und es gibt nur eine einzige, welche auch funktioniert:

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  • Ich mag diese Suggestion. Ich weis, dass sie für mich funktionieren wird.

Die anderen, welche dazu führen, dass die Suggestion abgelehnt wird und keine Veränderung herbeigeführt wird:

  • Ich fühl nicht, es klingt nicht ganz richtig und ich fühle mich nicht wohl dabei. Es passt einfach nicht zu mir.
  • Ich bin relativ neutral gegenüber dieser Suggestion. Es ist mir eigentlich egal, ob ich sie verstehe oder nicht.
  • Ich mag diese Suggestion. Ich hoffe, dass sie funktionieren wird.”

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Was hält jemanden davon ab in Hypnose zu gehen?

Einzig und allein die Angst vor der Hypnose kann jemanden davon abhalten in Hypnose zu gehen, deshalb ist es so wichtig, den Menschen die Hypnose genau zu erklären. Das Vorgespräch für eine Therapie ist der Schlüssel zum Erfolg und Garant für die erwünschten Veränderungen.

Was ist der wichtigste Faktor in der Hypnosetherapie?

Das Vorbereitungsgespräch ist der Schlüssel zum Erfolg in der Hypnosetherapie.
Immer wieder möchten Patienten nicht zugeben, dass sie noch Fragen haben oder noch Unklarheiten bestehen. Einige trauen sich auch nicht, über die Probleme im Detail zu sprechen. Wieder andere haben sich vorab keine Gedanken gemacht. Sollten diese während der Hypnose aufkommen, können die Resultate weniger effektiv ausfallen.

Selbst wenn der Patient keine Fragen hat, ist es zwingend erforderlich, dass der Hypnotiseur ein aufklärendes, detailliertes Gespräch vorab führt. Dieses kann durchaus zwischen 15 und 30 Minuten beanspruchen. Da es die Effektivität der Therapie um ein Vielfaches erhöht, ist es aber absolut essentiell.

Wie schnell sind Veränderungen festzustellen?

Veränderungen können bereits nach der ersten Hypnosetherapie auftreten. In vielen Fällen sind die Symptome sofort weg und das Problem gelöst, ganz gleich welcher Natur. Wird die Hypnosetherapie durch einen kompetenten und erfahrenen Hypnotiseur durchgeführt, gibt es nur vereinzelte Fälle, wo eine dritte oder gar vierte Session notwendig ist. Da jeder Mensch unterschiedlich reagiert und deshalb unterschiedlich auf die Therapie anspricht, kann es dennoch durchaus sein, dass mehrere Sitzungen notwendig sind.

Wie funktioniert Hypnose?

Das Bewusstsein des Menschen ist gleichzeitig ein Schutz gegen unerwünschte Suggestionen. Genauer gesagt, akzeptiert unser Bewusstsein nur Suggestionen, die einen „Sinn ergeben“. Der Nachteil ist: Veränderungen lassen sich im Zustand des Bewusstseins nur sehr schwer durchsetzen. Mit Hilfe der Hypnose lässt sich dieser kritische Faktor, das Bewusstsein, umgehen, denn die Hypnose erlaubt den direkten Zugriff auf das Unterbewusstsein. Dort lassen sich die gewünschten Veränderungen herbeiführen. Im übertragenen Sinn ist dies vergleichbar mit einem modernen Smartphone. Veränderungen der Benutzeroberfläche des Telefons lassen sich nur bewerkstelligen, wenn ein neuer Programmcode mittels eines Software-Updates aufgespielt wird und anschliessend ein Neustart des Gerätes erfolgt. Ähnlich verhält es sich mit der Suggestion während der Hypnose.

Die Definition der Hypnose durch eine amerikanische Regierungsbehörde (U.S. Department of Education) lautet:

„Hypnosis is the bypass of the critical factor of the conscious mind and the establishment of accetable selectiv thinking.“
Was übersetzt so viel bedeutet wie: „Hypnose ist das Umgehen des kritischen Faktors Bewusstsein und das Verankern von ausgewählten, akzeptierten Gedanken.“

Rules of the Mind – die Regeln des Verstandes oder wie arbeitet unser Gehirn?


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  • Jede Idee oder jeder Gedanke verursachen eine physische Reaktion.
  • Erwartungen oder Erwartungshaltungen tendieren auch einzutreten.
  • Die Vorstellungskraft ist stärker als Wissen oder Erkenntnis, wenn man mit dem Hirn arbeitet.
  • Wenn eine Idee im Unterbewusstsein Fuss gefasst hat, dann wird es zunehmend schwieriger, diese wieder zu ändern, da das Unterbewusstsein “faul” ist.
  • Jede wiederholte Suggestion kreiert weniger Widerstand zu folgenden Suggestionen.
  • Ein emotionell induziertes Symptom tendiert bei vermehrter, lang anhaltender Wiederholung dazu, organische Veränderungen hervorzurufen.
  • Je grösser der bewusste Aufwand im Unterbewussten Veränderungen herbeizuführen, desto geringer die Wirkung.

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Was haben Regressionen und Rückführungen für einen Stellenwert?

In der Hypnosetherapie ist die Regression eines der wichtigsten und effizientesten Mittel, um an die wirklichen Gründe für ein heute existierendes Problem zu kommen. Nicht umsonst sagen die Amerikaner: „Regress to cause and fix it!“

Regression bedeutet in der Hypnosetherapie, den ISE (Initial Sensitizing Event) zu finden, um ihn zu desensibilisieren, damit das Problem, welches sich daraus entwickelt hat, verschwindet. Normalerweise sind diese Ursprünge (ISE) in der frühen Kindheit oder Jugend zu suchen und nachvollziehbar. Es gibt aber auch erstaunliche Spontanregressionen in andere Zeiten und geografische Regionen, welche nur sehr schwer nachzuvollziehen sind. Doch solange dem Klienten damit geholfen ist, sind diese völlig legitim.

Die Rückführung in ein etwaiges „früheres Leben“ wird in den USA „Recreational Regression“ genannt, was so viel wie „Entspannungs-Rückführung“ bedeutet.
Bis heute gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis darüber, ob eine Person bereits einmal gelebt hat oder ob ein früheres Leben lediglich ein Produkt der Fantasie ist. Ebenso wenig ist bekannt, ob sich etwas Erlebtes von einer Generation zur nächsten „vererbt“ oder übermittelt wird, beispielsweise über die Gene.

Was sollte bei der Wahl zum -richtigen- Hypnosetherapeuten beachtet werden?

Hypnose ist Vertrauenssache. Es wird eine Beziehung aufgebaut, welche auf Kooperation beruht. Man muss sich in der Gegenwart des Therapeuten wohl fühlen und keine Abneigungen verspüren. Eigentlich verhält es sich ähnlich wie bei Ärzten, Psychiatern oder Psychologen und ist deshalb genauso zu beurteilen.

Weitere wichtige Fragen, die Sie im Verlauf des Kennenlernens stellen sollten:
Wo wurde der Therapeut ausgebildet? Welche Hypnose-Schule hat er besucht? Wie viel Erfahrung hat der Hypnosetherapeut bereits? Wie lange praktiziert er schon? Ist er im Besitz einer NGH-Zertifizierung oder schmückt er sich etwa mit Titeln, welche nicht echt sind?

Auf diese Fragen bekommen Sie bei einem zertifizierten Hypnosetherapeuten kompetente und logische Antworten. Sind die Antworten eher vage oder ausweichend, wie beispielsweise „ich weiss nicht“ oder „das ist nicht wichtig“, sollten Sie eventuell einen weiteren Hypnosetherapeut aufsuchen.

Ebenso wichtig ist die Dauer der Therapie. Zwar wird Ihnen kein Therapeut vorab eine Garantie geben können, wie viele Sitzungen genau benötigt werden, um Ihr Problem zu lösen, doch in der Regel sollten maximal drei bis acht Sessions genügen. Ansonsten sind die Qualität oder die Absichten des Therapeuten zu hinterfragen. Natürlich gibt es Fälle, in denen ein Hypnosetherapeut nicht weiter kommt. Ein seriöser Therapeut wird dies jedoch mit Ihnen besprechen und Sie gegebenenfalls weiterleiten.

Kann beziehungsweise darf ein Hypnosetherapeut Krankheiten diagnostizieren?

Nein! Ein Hypnotiseur ist nicht darin ausgebildet, Krankheiten zu erkennen, geschweige denn Diagnosen zu stellen. Dies ist ganz klar Ärzten vorbehalten. Wenn Sie wegen eventueller Kopfschmerzen einen Hypnotiseur aufsuchen, kann er Ihnen zwar helfen, dennoch benötigt er für die Freigabe eine Überweisung von einem Arzt. Der Ursprung der Kopfschmerzen könnte eventuell ein schwerwiegendes körperliches Problem sein. Dies lässt sich nur mit den modernen Methoden der Schulmedizin diagnostizieren, um eventuelle Verdachtsfälle ausschliessen.

Was ist die Forensische Hypnose?

Speziell in den USA greift die Polizei des Öfteren auf die forensische Hypnose zurück. Doch was bedeutet das genau?

Bei der forensischen Hypnose werden Zeugen von der Polizei unter Hypnose befragt. Mit ihr soll dem Gedächtnis auf die Sprünge geholfen werden. Sinnvoll ist dies, wenn sich Zeugen nicht mehr ganz genau an Details erinnern. Oftmals haben sie das Gefühl, sie wüssten noch Namen, Nummernschilder, Abläufe oder Gesichtszüge.

In Europa wird diese Methode noch sehr zögerlich angewendet, obwohl in den USA damit sehr gute Resultate erzielt werden. Dies hat unter anderem mit der unterschiedlichen Gesetzgebung und einem anderen Rechtsverständnis zu tun.

Hat NLP oder EFT etwas mit Hypnose zu tun?

Ja sicher, denn beide Gebiete bedienen sich verschiedener Prinzipien der Hypnose, übrigens auch umgekehrt. Diese Behandlungsweisen gehen Hand in Hand und ergänzen einander sinnvoll und effizient. Dennoch bleibt die Hypnose die effektivste Methode.

Hat die Hypnose etwas mit Religion, Esoterik, Mystizismus oder Schwarzer Magie zu tun?

Nein, nein und nochmals nein! Was jedoch nicht bedeutet, dass Elemente der Hypnose und des NLP von Religionen, Sekten, Extremisten oder Scharlatanen angewendet oder gar missbräuchlich genutzt werden. Die Hypnose ist ein natürlicher Zustand, in welchem wir uns mehrmals pro Tag befinden. Es ist also nichts Aussergewöhnliches daran, nichts, was auch nur im Geringsten „speziell“ oder anders wäre. Oftmals wird es lediglich anders verpackt, umbenannt oder als „neu“ verkauft (siehe Scientology!).

Selbst die konservative katholische Kirche mit Papst Pius XII. erlaubte 1956/58 die Hypnose als Therapie bei Krankheiten

Was ist mit Scientology/ Dianetics?

Wollen sie einmal richtig Spass haben? Dann verscheuchen sie das nächste Mal ungebetene oder aufdringliche Scientologen, indem Sie ihnen sagen, dass sie Hypnotiseur sind und Hypnose das Beste auf der Welt ist. Im Nu werden Sie die aufdringlichen Jünger los sein.

Warum ist dies so?
Ron Hubbard, der Gründer dieser Sekte war ein sehr intelligenter Mensch. Er verstand das Prinzip der Hypnose, da er selbst darin ausgebildet wurde. Er bediente sich der bekannten Terminologie, benannte sie um, verpackte sie neu und Scientology macht nun Millionen damit, indem sie ihre “Schäfchen” manipulieren. Deshalb besteht für die Mitglieder von Scientology das absolute und ausdrückliche Tabu, sich mit dem Thema Hypnose zu befassen. Denn dabei könnten sie ihm auf die Schliche kommen und für die aufgebauten Strukturen gefährlich werden.

Für alle, die sich intensiver informieren möchten, empfehle ich die Artikel auf www.lermanet.com mit vielen interessanten Details und Fakten.

Warum sind so wenig Ärzte in Hypnosetherapie ausgebildet?

Hypnose ist nicht Bestandteil der Schulmedizin. Demzufolge werden Mediziner während ihres Studiums auch nicht in Hypnose ausgebildet. Schade eigentlich, denn gerade gut ausgebildete Fachleute sollten mehr über die Hypnosetherapie und ihre positive Wirkung wissen. Dann würden sie es auch weniger häufig kritisieren und stattdessen vermehrt anwenden.

Anwendung findet die Hypnose immer häufiger im Dentalbereich, vor allem in den angelsächsischen Gebieten. Stellen Sie sich vor, Ihr Zahnarzt muss keine Lokalanästhesie anwenden, um einen Zahn zu ziehen oder zu reparieren. Wie viel gesünder wäre dies? Keine Chemie und keinerlei Nebenwirkungen belasten Ihren Körper – einfach genial!

Wenn die Hypnosetherapie so toll ist, warum wird sie nicht häufiger angewendet?

Dies ist eine berechtigte Frage. Einerseits tragen die Show-Hypnotiseure nicht gerade zu einem seriösen Ruf der Hypnose bei. Andererseits gibt es in unserer Gesellschaft viele Vorurteile gegenüber der Hypnose. Diese beruhen meist auf grossen Missverständnissen, die durch Hörensagen entstanden sind. Zusätzlich gibt es sicherlich bei vielen Menschen eine tief verankerte Angst vor etwas Unbekanntem. Und das, obwohl die Hypnosetherapie ein Problem sehr schnell lösen kann.

Bedauerlicherweise liegt eine schnelle und effiziente Lösung des Problems nicht im Interesse einiger Therapeuten, welche ihre ganze berufliche Ausbildung darauf ausgelegt haben, Menschen zwar helfen zu wollen, dies jedoch nur in kleinen Schritten tun.

Diese Einstellung mit Hinblick auf den finanziellen Aspekt steht leider im krassen Gegensatz zu einer schnellen Lösung von Problemen. Diese Art von Therapeuten behindern durch ihre Handlungsweise eine schnellere Ausbreitung und Akzeptanz der Hypnosetherapie! Denn dies ist einer der Gründe, warum der Hypnose bislang der eigentliche Durchbruch nicht gelungen ist.

Wie unterscheiden sich die verschiedenen Hypnosemethoden von Dave Elman und Milton H. Erikson?

Beide Amerikaner nehmen eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Hypnosetherapie ein. Obwohl Erikson als MD (Medical Doctor) mit seiner Methode vor allem bei Ärzten, Psychiatern und Psychologen bis heute eine grosse Anhängerschaft besitzt, tendiere ich aufgrund der Effizienz zur Methode von Dave Elman. Sie ist für Therapiezwecke geeigneter, denn sie zeigt bessere und schnellere Resultate. Im Gegensatz dazu dauert es mit der progressiven Eriksonian-Methode unter Umständen sehr lange, bis der Klient in die für die Therapie geeignete Tiefe des Somnambulismus kommt. Ausserdem ist es schwierig, die echte Tiefe der Hypnose zu erkennen, so dass eine effektive Therapie nur sehr unzuverlässig und schwer zu überprüfen ist.

Ohne die Leistung von Erikson schmälern zu wollen, denn er hat viel Gutes für die Hypnosetherapie getan, kann ich Ärzten, Psychiatern und Psychologen sowie Hypnosetherapeuten nur empfehlen, mehr über Dave Elman und seine Methoden zu lernen. Die aufdeckende Hypnose basiert auf den Erkenntnissen von Dave Elman und Gerald F. Kein und kann als die effizienteste Hypnose-Methode bezeichnet werden. Gil Boyne war ebenfalls eine Koryphäe auf diesem Gebiet, ebenso wie es Gerald F. Kein heute noch ist. Von Gerald F. Kein (Omni Hypnosis) durfte ich lernen – er der selbst war Schüler bei Dave Elman.

Warum warnen einige Ärzte vor reinen Hypnosetherapeuten?

Sie wollen nicht akzeptieren, dass jemand mit einer Ausbildung in Hypnosetherapie ähnliche oder gar bessere Erfolge in der Therapie erzielen kann als Menschen, die sechs oder mehr Jahre damit verbracht haben, Medizin oder Psychologie zu studieren. Genau diese Meinung herrscht bei vielen der betroffenen Berufsgattungen.

Ich bin jedoch überzeugt, dass sich dies über kurz oder lang ändern wird und das wahre Potential der Hypnosetherapie mehr und mehr erkannt wird. Mein Wunsch ist, dass sich speziell Ärzte der Hypnosetherapie vermehrt annehmen und die bekannten Grenzen auszuweiten helfen, denn niemand ist besser ausgebildet als diese Berufsgruppe.

Wie immer im Leben braucht es eine offene Einstellung, um etwas Neues lernen zu wollen. Dies hat die moderne Medizin längst wieder vergessen. Vieles wurde als überholt bezeichnet oder ist schlicht und einfach wieder in Vergessenheit geraten. Kein Wunder bei den immensen Fortschritten, die die Medizin in den letzten 100 Jahren gemacht hat.

Dabei wird leider allzu häufig der einfache Weg ignoriert. Wieso kompliziert, wenn es doch auch einfach möglich ist?

Hypnose darf jedoch nicht als Allheilmittel verstanden oder verkauft werden. Das wäre unseriös. Auch hier gibt es Grenzen, welche respektiert werden müssen. Es bedarf Ärzte, um Krankheiten und Störungen zu diagnostizieren. Etwas, wozu der reine Hypnosetherapeut nicht befugt ist.

Was beinhaltet eine Hypnosetherapie und wie ist der Ablauf einer Sitzung?

– Vorgespräch
– Abklärung aller noch offener Fragen seitens des Klienten zur Hypnose
– Definition Ziele und Erwartungen
– Einleitung/ Herbeiführen Hypnose
– Therapie
– Auflösen der Hypnose
– Eine Nachbesprechung, sofern notwendig
– Feedback

Kann ich den Erfolg einer Therapie beeinflussen?

JA! Und wie! Um eine Veränderung mit Hilfe der Hypnose zu bewirken, bedarf es der richtigen Einstellung. Zusätzlich ist die Zusammenarbeit mit dem Therapeuten notwendig, denn nur im Team wird es zu Erfolgen kommen.

Nur wenn Sie persönlich bereit sind, sich auf die Methode einzulassen, werden Sie Erfolge erzielen, für die Sie in die Therapie kommen. Sie müssen nicht daran glauben, Sie müssen sie nur zulassen.

Für den Erfolg einer Sitzung ist es ausserdem von grossem Vorteil, wenn Sie in Bezug auf das zu bearbeitende Thema bereits vorab Ihre persönliche Ziele formulieren, und zwar so präzise wie möglich. Wenn es Ihnen leichter fällt, machen Sie sich einfach Notizen zu Ihren Zielen.

Bleiben die erlangten Erfolge dauerhaft oder kann ich wieder in alte Muster zurückfallen und wieder in frühere Gewohnheiten zurückkehren?

Posthypnotische Suggestionen können, sofern diese gut verankert wurden, über Jahre hinweg ohne Auffrischung in ihrer Wirkung bestehen bleiben.

Einige Verhaltensmuster werden durch wiederholte Sitzungen in ihrer Veränderung gefestigt. Manche Suggestion bedarf lediglich einer Auffrischung nach längerer Zeit. Erfahrungsgemäss lassen sich beispielsweise Phobien, das Verhaltensmuster des Rauchens oder das des übermässigen Essens, sehr schnell und für immer beseitigen.

Gibt es eine Blitzhypnose (Instant or Rapid Hypnosis)?

Ja, es gibt sie und es ist ein richtig tolles Phänomen. In der Therapie wird diese Technik jedoch äusserst selten angewendet. Ausserdem muss man wissen, dass nur wenige gute Hypnotiseure sie ausüben. Ich beherrsche diese sagenhafte Technik perfekt und habe sie in Kursen bei Dirk Treusch in Darmstadt, bei Omni Hypnosis, bei Hansruedi Wipf und bei Cal Banyan in den USA gelernt. Ich beherrsche diese rasante Herbeiführung der Hypnose perfekt (wenige Sekunden oder gar Sekundenbruchteile genügen).

Noch Fragen?

Obwohl ich mir grösste Mühe gegeben habe, die häufigsten Irrtümer und Missverständnisse aufzuklären und klarzustellen, bleibt eventuell noch die eine oder andere Frage an dieser Stelle unbeantwortet. Vieles bei der Hypnose lässt sich ausserdem schwer in Worte fassen. Es liegt in der Natur des Menschen, sich mit den Mysterien des Lebens zu befassen und nach Antworten zu suchen.

Gerne nehme ich weitere Fragen auf und veröffentliche sie auf dieser Seite. Ich bin auch für zusätzliche Informationen, Argumente und andere Details dankbar.

Ausführliche Informationen bietet auch die Internetseite von Wikipedia zum Thema Hypnose: http://de.wikipedia.org/wiki/Hypnose