Schnelle Hilfe bei Burnout durch Hypnose

Das Burnout-Syndrom ist in unserer leistungsorientierten Gesellschaft weit verbreitet. Der „berühmte“ verspannte Rücken, Erschöpfung oder eine subtile Gereiztheit sowie Lustlosigkeit sind häufige Burnout-Symptome. Im Geschäftsalltag lässt sich meist nur schwer realisieren: Mehr Urlaub, weniger Arbeit und Pflichten sowie rücksichtsvollere Mitmenschen liegen meist ausserhalb unserer Möglichkeiten. Selbst wenn wir darauf Einfluss haben, sind Betroffene selbst im Urlaub angespannt – sie können in der Regel nicht loslassen.

DIE schnelle LÖSUNG bei einem Burnout ist HYPNOSE!

Verzweifelt im Burnout

Verzweifelt im Burnout

Durch die Hypnose lassen wir eine Tiefenentspannung zu und können loslassen. Zusätzlich hilft sie uns bei der Neuorientierung und beim loslassen von alten Ängsten. Aus diesem Grund gehört die Burnoutbehandlung zu den Kernbereichen, die mit Hypnose wirksam und effizient behandelt werden können. Gerade in unserer hektischen Zeit ist eine solche Möglichkeit von grosser Bedeutung! Beschleunigen Sie Ihre Heilung durch Hypnos und unterstützen Sie Ihre konventionelle Therapie mit Hypnosetherapie. Sie werden überraschst sein was alles möglich ist.

Burnout-Syndrom – Was ist das?

Das Burnout-Syndrom ist in aller Munde – doch kaum jemand weiss etwas genaues über das in den 1970er Jahren zum ersten Mal systematisch untersuchte Leiden. Auch viele Ärzte tun sich mit der richtigen Diagnose schwer.

Burnout – Ein Modebegriff oder eine eigenständige Krankheit?

Ein Burnout-Syndrom auf den ersten Blick zu erkennen, fällt auch erfahrenen Ärzten oft schwer. Denn eine eigenständige Burnout-Diagnose gibt es weder in ICD-10 (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems), dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegebenen medizinischen Diagnoseklassifikationssystem, noch in DSM-5 (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders), dem nationalen psychiatrischen Klassifikationssystem der USA.
Viele ärztliche Praktiker und einige Forscher halten das Burnout-Syndrom daher für einen Modebegriff, wobei allerdings Uneinigkeit besteht, was genau sich dahinter verbergen soll: Einige sind überzeugt, “Burnout” sei lediglich eine etwas dramatisierende Umschreibung für eine blosse Erschöpfung, während andere glauben, es handele sich dabei in Wirklichkeit um die Vorstufe einer klassischen Depression. Es gibt allerdings auch immer mehr Ärzte, die das Burnout-Syndrom für eine eigenständige Krankheit mit einer spezifischen Symptomatik und einem eigenen Verlauf halten.

Woran ein Burnout erkannt werden kann

Nach allem, was wir heute wissen, kann das Burnout-Syndrom weder als blosse Erschöpfung bzw. als lediglich vorübergehende psychische Instabilität abgetan werden, noch handelt es sich zwingend um die Vorstufe einer Depression. Für derart generalisierende Einordnungen ist die Befundlage schlicht zu uneinheitlich. Um den Betroffenen gerecht zu werden, sollte die Befundlage stattdessen in jedem Einzelfall sorgfältig anhand der bereits bekannten Symptomatik abgeklärt werden, um eine richtige Diagnose treffen zu können.
Drei wesentliche Symptome sind nach der am weitesten verbreiteten Definition für das Burnout-Syndrom (nach Christina Maslach et. al.) kennzeichnend:

Körperliche und psychische Beschwerden
  • Emotionale Erschöpfung,
  • das Gefühl, weniger leistungsfähig zu sein;
  • die Empfindung, “neben sich zu stehen”, als wenn Körper und Geist voneinander getrennt seien (sogenannte “Depersonalisierung”).

Die US-Sozialpsychologin Christina Maslach, von der diese Definition stammt, veröffentlichte Mitte der 1970er nahezu zeitgleich mit dem aus Deutschland stammenden amerikanischen Psychoanalytiker Herbert Freudenberger erste Studien zu dem neuartigen Syndrom. Freudenberger hatte 1974 den ersten wissenschaftlichen Artikel zur von ihm zunächst als “staff burn-out” bezeichneten Überlastung von Angestellten (engl. “staff”) in Heil- und Pflegeberufen veröffentlicht. Im Rahmen seiner Untersuchungen hatte er vor allem folgende wiederkehrende Beschwerden überlasteter Angestellter beobachtet: Müdigkeit, das Gefühl der Verausgabung, häufig auftretende Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Schlaflosigkeit, Magen-Darm-Beschwerden und eine gesteigerte Anfälligkeit für Infekte. Zudem neigten Betroffene zu unflexiblem Denken und waren im Umgang mit anderen leicht reizbar.
Freudenberger erkannte im Burnout allerdings zunächst noch keine psychische Erkrankung, sondern betrachtete das Burnout als blosse Folge einer beruflichen Überlastung. Heute wird das Burnout differenzierter gesehen, wobei die genaue Einordnung – als Erschöpfung, Vorstufe einer Depression oder als eigenständige Krankheit, s. o. – nach wie vor schwer fällt. Zu den neueren Erkenntnissen gehört, dass die meisten Betroffenen vor ihrer Erkrankung oft mit auffallend grossem Einsatz arbeiteten und häufig auch überdurchschnittlich erfolgreich waren – bis sie nahezu “plötzlich” einen deutlichen Energieverlust und eine reduzierte Leistungsfähigkeit feststellten, gleichgültig oder sogar zynisch wurden und unter den bereits beschriebenen körperlichen Symptomen litten.

Weitere SYMPTOME UND MERKMALE DES BURNOUT

– körperliche und emotionale Erschöpfung
– Niedergeschlagenheit
– körperliche Beschwerden wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magenkrämpfe und Rückenschmerzen
– körperliche Dysfunktionen
– Versagensängste, Schuldgefühle
– die Umwelt wird oft als nicht mehr kontrollierbar erlebt
– der Betroffene zeigt Rückzugstendenzen und nimmt keine Hilfe an
– anhaltende physische und psychische Leistungs- und Antriebsschwäche
– Verlust der Fähigkeit, sich zu erholen
– zynische, abweisende Grundstimmung gegenüber Mitmenschen bzw. auch sich selbst gegenüber.

Wer ist besonders anfällig für einen Burnout?

Zumindest in den ersten Jahren nach seiner Entdeckung stand der Burnout insbesondere deshalb bei vielen im Ruf, ein Modebegriff zu sein, weil in der öffentlichen Wahrnehmung vor allem Prominente zu den Betroffenen gehörten. Das nährte den Verdacht, dass die Diagnose “Burnout” entweder eine schwere Erkrankung (wie etwa eine Depression) bemänteln oder im Gegenteil einer alltäglichen Erschöpfung mehr Gewicht verleihen sollte.

Burnout ist keine “Prominentenkrankheit

Doch die Wahrnehmung des Burnouts als “Prominentenkrankheit” ist falsch. Das sieht man schon daran, dass die ersten wissenschaftlichen Untersuchungen zu diesem Leiden nicht bei Prominenten angestellt wurden, sondern bei Arbeitnehmern in Heil- und Pflegeberufen sowie bei Lehrern. Ganz allgemein ist zu beobachten, dass insbesondere solche Menschen anfällig für einen Burnout sind, die besonders engagiert und leistungsbereit sind und sich gerade deshalb “kopfüber” in die Arbeit stürzen. Gerade sie neigen dazu, die körperlichen und psychischen Warnsignale, die einem Burnout vorausgehen, zu übersehen.
Heute wird davon ausgegangen, dass Menschen aller Berufe und unabhängig von ihrer beruflichen Stellung an Burnout erkranken können. Allerdings ist der Burnout in Heil-, Pflege- und Lehrberufen, aber auch bei Polizisten und Handelsvertretern und in anderen Berufen, die körperlich stark fordernd und zugleich emotional belastend sind, besonders weit verbreitet. Auch Pensionäre und Menschen ohne Beschäftigte können von Burnout betroffen sein – in diesen Fällen spricht man auch von der Sonderform des “Boreouts”, also einer körperlichen und seelischen Erschöpfung, die nicht durch eine empfundene Über-, sondern durch Unterforderung (und die daraus resultierende Langeweile, engl. “boredom”) entsteht.

Frauen sind häufiger betroffen als Männer

Die für den Burnout charakteristische Verbindung von körperlich empfundenem Stress (wie er nicht nur durch harte körperliche Arbeit, sondern auch durch lange sitzende Tätigkeiten hervorgerufen werden kann) und emotionaler Belastung soll nach Ansicht einiger Forscher auch erklären, warum Frauen häufiger unter einem Burnout leiden als Männer. So untersuchten die Psychologen Wilmar Schaufeli (Niederlande) und Dirk Enzmann (Deutschland) 1998, wie unterschiedlich Männer und Frauen mit Stress umgehen. Sie stellten fest, dass Frauen bei Stress generell eher mit emotionaler Erschöpfung reagieren, wohingegen Männern die Ursachen für Stress oft anderen in die Schuhe schieben.
Während Männern Stress also externalisieren, internalisieren Frauen ihn – und das macht sie auf die Dauer anfälliger für einen Burnout. Ob man dieser Analyse nun folgt oder nicht: Es bleibt eine Tatsache, dass auch heute noch Frauen die Hauptlast der Haushalts- und Familienarbeit tragen. Zumindest für Frauen, die zusätzlich berufstätig sind, kann das eine Überforderung sein und damit das Risiko eines Burnouts erhöhen.

Auch junge Berufstätige sind gefährdet

Auffallend häufig tritt Burnout auch bei jungen Berufstätigen auf. Das klingt zunächst überraschend, denn schliesslich sind junge Menschen körperlich generell belastbarer als ältere. Wissenschaftliche Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass das Risiko, einen Burnout zu erleiden, in den ersten Berufsjahren besonders hoch ist. Die deutschen Psychologen Rainer Künzel und Dieter Schulte erklärten dieses Phänomen mit dem Realitätsschock, den viele Berufseinsteiger erlebten.
Viele junge Berufstätige empfinden den beruflichen Alltag als fordernder als sie das während ihrer Ausbildung oder im Studium erwartet hatten – und sind zugleich enttäuscht, weil ihre Arbeit oft nicht ihren eigenen Vorstellungen und Wünschen entspricht. Zudem nehmen sie ihre Stellung als unsicher wahr: Sie müssen sich im Beruf noch behaupten und arbeiten deshalb oft besonders hart, verfügen aber überdurchschnittlich häufig über schlecht bezahlte oder befristete Arbeitsverträge. Auch in diesem Fällen ist es also die Verbindung von körperlich empfundenem Stress und emotionaler Belastung, die das Burnout-Risiko steigen lässt.

Welchen Einfluss hat der Beruf auf das Risiko einer Burnout-Erkrankung?

Nicht nur junge Berufstätige leiden am Arbeitsplatz häufig unter körperlich empfundenem Stress und emotionaler Belastung und sind deshalb anfällig für einen Burnout – vielmehr gehören ein belastendes Arbeitsumfeld und schlechte Arbeitsbedingungen für Angehörige aller Altersgruppen zu den Haupt-Risikofaktoren für diese Erkrankung.

Wertschätzung für die eigene Arbeit

Generell gilt: Wer seine Arbeit schätzt und wessen Arbeit geschätzt wird, der ist auch zufriedener mit seiner Tätigkeit und weniger gefährdet, an einem Burnout-Syndrom zu erkranken. Beide Aspekte – die Wertschätzung des Berufstätigen für seine Arbeit und die Wertschätzung, die er für seine Arbeit erfährt – sind dabei gleichermassen wichtig. Der erste Aspekt, die Wertschätzung der eigenen Tätigkeit durch den Berufstätigen selbst, betrifft vor allem die Frage, ob sich der Berufstätige mit seiner Arbeit identifizieren kann.
Wenn beispielsweise ein Verkäufer die Produkte, die er verkaufen soll, aus ethischen Gründen ablehnt (etwa, weil er weiss, dass sie in Kinderarbeit oder unter Missachtung von Umweltstandards hergestellt wurden), handelt er in seiner Arbeit im Widerspruch zu seinen eigenen Werten. Dieser innere Konflikt steigert seine emotionale Belastung und erhöht damit seine Burnout-Gefährdung. In diesem Fall fehlt dem Berufstätigen die Wertschätzung für die eigene Arbeit. Ebenso belastend ist es jedoch, wenn er für seine Arbeit keine Wertschätzung von anderen erfährt – sei es in Form einer als gerecht empfundenen Entlohnung, sei es in Form der Anerkennung von Vorgesetzten, Kollegen und Kunden.

Das richtige Mass an Eigenverantwortung

Wessen Leistung anerkannt wird, wer sich mit seinen Fähigkeiten einbringen kann und wer Freiheit in seinen eigenen Entscheidungen hat, dessen Identifikation mit seiner Arbeit wird in aller Regel gestärkt. Die Zufriedenheit mit der eigenen Tätigkeit steigt, und das Burnout-Risiko sinkt. Doch zuviel (Entscheidungs-)Freiheit kann auch eine Gefahr darstellen. Wer sich den mit wachsender Verantwortung steigenden Erwartungen nicht gewachsen fühlt (zum Beispiel, weil ihm die erforderlichen Qualifikationen oder Erfahrungen fehlen oder weil er sich schlicht nicht für die Führungspersönlichkeit hält, die andere in ihm sehen), dem droht eine Überlastung.
Forscher haben in diesem Zusammenhang den Begriff der Kontrollüberzeugung geprägt: Wer glaubt, sein eigenes Schicksal selbst bestimmen zu können, ist generell optimistischer, tut sich leichter, Probleme am Arbeitsplatz zu lösen und ist seltener gefährdet, psychisch zu erkranken, als Menschen, die sich von äusseren Umständen abhängig fühlen. Diese Studien (etwa von Gray-Stanley) wurden zunächst in der Depressionsforschung erstellt, ihre Ergebnisse werden jedoch von der Burnout-Forschung (etwa durch den Hamburger Psychologen Matthias Burisch) bestätigt. Entscheidend ist, dass das richtige Mass an Eigenverantwortung im Beruf von Fall zu Fall unterschiedlich ist.

Vorsicht vor Überlastung!

Der Glaube an die Fähigkeit, das eigene Schicksal selbst bestimmen zu können, kann allerdings auch trügen. Auch dann droht eine Überlastung. Bereits in den 1970er Jahren stellten US-Psychologen fest, dass Menschen je länger für die Erreichung ihrer Ziele kämpfen, je stärker sie von ihrer Fähigkeit überzeugt sind, die Dinge selbst steuern zu können. Diese Menschen sind deshalb umso gefährdeter, sich zu verkrampfen.
Oft sind sie auch dann nicht in der Lage, Gegenmaßnahmen einzuleiten (also etwa Verantwortung abzugeben und die eigenen Erwartungen an die eigene Leistungsfähigkeit anzupassen), wenn sie ihre drohende Überforderung bereits erkannt haben. Ein gutes Arbeitsklima und ein gutes Verhältnis zu Vorgesetzten und Kollegen, das es erlaubt, die Grenzen der eigenen Belastbarkeit rechtzeitig zu “kommunizieren”, ohne deshalb negative Konsequenzen befürchten zu müssen, erleichtern es, eine Überforderung rechtzeitig abzuwenden und mindern damit auch das Burnout-Risiko.

Welche Rolle spielen Familie und Freunde bei einer Burnout-Erkrankung?

Eine drohende berufliche Überlastung gegenüber Kollegen und Vorgesetzten rechtzeitig ansprechen zu können, ist wichtig, um einen Burnout zu vermeiden. Doch das Arbeitsklima ist in den letzten Jahrzehnten generell rauer geworden, und Verständnis für “Schwächen” sind immer seltener zu erwarten. Umso wichtiger ist daher ein intaktes soziales Umfeld, das Betroffene bei einer beruflichen Überlastung stützt.

Ein intaktes Privatleben schützt vor einer Burnout-Erkrankung

Studien belegen es immer wieder: Eine glückliche Partnerschaft, ein harmonisches Familienleben und gute Freundschaften geben uns im Leben Halt. Partner, Familie und Freunde spielen insbesondere auch dann eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Überlastungen im Beruf rechtzeitig zu erkennen und geeignete Gegenmassnahmen einzuleiten, wenn eine Burnout-Erkrankung droht. Wer sich in einer ihn überfordernden beruflichen Situation auf sich alleine gestellt fühlt und Schwierigkeiten hat, mit Vorgesetzten und Kollegen über seine Probleme zu reden, ist auf ein stabiles soziales Umfeld besonders angewiesen.
Doch immer mehr Menschen sind Singles, alleinerziehend oder kinderlos, und auch die feste Einbindung in gewachsene soziale Strukturen, wie sie für die Generationen unserer Eltern und Grosseltern noch typisch war (z. B. Dorfgemeinschaften, Kirchen und Vereine), gibt es heute nicht mehr in demselben Masse wie einst. Die Grossfamilie, bei der Aufgaben und Verantwortungen stets auf viele Schultern verteilt wurden und die in Krisensituationen Schutz bot, gehört der Vergangenheit an. Das führt zu Mehrfachbelastungen (etwa bei berufstätigen Alleinerziehenden), steigert den Stress und mindert die subjektive Leistungsfähigkeit – und erhöht so das Burnout-Risiko.

Abnahme der sozialen Orientierung

Der Abbau der sozialen Bindungen ist kein neues Phänomen. Eine Forschergruppe um die US-amerikanische Psychologin Jean Twenge hat festgestellt, dass die soziale Orientierung bereits seit Generationen abnimmt. Da hergebrachte soziale Bindungen wie Ehe und Familie an Bedeutung verlieren, wäre es umso wichtiger, in Krisensituationen Unterstützung von Freunden und Bekannten zu erfahren. Doch tatsächlich nimmt unsere Bereitschaft, anderen in Krisensituationen zu helfen, nachweislich ab. Auch die Veränderung der sozialen Strukturen erhöht damit das Risiko einer Burnout-Erkrankung.
Ein weiterer wichtiger Risikofaktor ist die eigene Erwartungshaltung. Twenge und ihr Team untersuchten, ob Berufstätige bei der Arbeit eher extrinsisch oder intrinsich motiviert sind – also eher von außen (z. B. durch Bezahlung und Ansehen) motiviert werden oder einem inneren Antrieb folgen, z. B. weil sie Freude an der Arbeit haben. Verglichen haben sie dabei die letzten drei Generationen: Die Babyboomer (die zwischen den späten 1940er und Mitte der 1960er Jahre Geborenen), die Generation X (Jahrgänge 1970 bis ca. 1985) und die Generation Y (die bis 1998 Geborenen). Auch hier ist das Ergebnis eindeutig: Anders als die Babyboomer sind die Generationen X und Y vor allem extrinsisch motiviert und damit abhängiger von Bezahlung, Ansehen und “messbarem” beruflichem Erfolg als die Babyboomer. Sie sind dadurch auch stärker gefährdet, an einem Burnout-Syndrom zu erkranken.

Welchen Einfluss haben erlittene Traumata und die eigene Persönlichkeit auf das Burnout-Risiko?

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass einen engen Zusammenhang zwischen Traumata – wie etwa dem Verlust eines geliebten Menschen, einer Erkrankung oder einem Unfall, Missbrauch oder erlittener Gewalt – und dem Risiko, an einer Depression zu erkranken, gibt. Für das Burnout-Syndrom lässt sich dieser Zusammenhang jedoch derzeit noch nicht bestätigen.

Kritische Lebensereignisse steigern Burnout-Risiko nicht generell

Die Londoner Psychologin Terrie Moffitt entdeckte 2003, dass eine enge Verbindung zwischen der Anzahl potenziell traumatischer Erfahrungen und dem Depressionsrisiko besteht: Je mehr kritische Lebensereignisse ein Mensch erleben musste, umso höher ist auch die Gefahr, dass er an einer Depression erkrankt.
Auf das Burnout-Syndrom lassen sich diese Ergebnisse nach Untersuchungen von Bonner Forschern aus dem Jahre 2015 jedoch nicht eins zu eins übertragen. Die deutschen Wissenschaftler erklärten sich diesen Unterschied zum Depressionsrisiko damit, dass das Burnout-Syndrom vor allem durch berufliche Überlastung und weniger durch ausserhalb des Berufsalltages liegende Ereignisse ausgelöst wird.

Persönlichkeit hat Einfluss auf Burnout-Risiko

Dagegen beobachteten die Bonner Forscher einen klaren Zusammenhang zwischen der Persönlichkeitsstruktur und dem Risiko einer Burnout-Erkrankung. Zu den Risikogruppen des Burnout-Syndroms gehören nach ihren Untersuchungen vor allem Menschen, die

  • unsicher,
  • ängstlich oder
  • reizbar sind oder
  • an (latenten) Schuldgefühlen leiden.

Wenig gefährdet ist dagegen, wer

  • über ein hohes Mass der Selbstreflexion und Selbststeuerungsfähigkeit verfügt,
  • ein hohes Verantwortungsbewusstsein besitzt,
  • zielgerichtet handelt,
  • willensstark und
  • gewissenhaft ist.

Das gilt allerdings nur dann, wenn diese Eigenschaften nicht übermässig ausgeprägt sind, da sonst das Risiko einer Überforderung steigt.

Auffallend war dabei, dass der Zusammenhang zwischen der eigenen Persönlichkeit und dem Auftreten von Burnout-Symptomen bei Männern ausgeprägter ist als bei Frauen: Männer, die einen “stabilen Charakter” besitzen, sind besser vor einer Burnout-Erkrankung geschützt als Frauen – aber bei einer persönlichkeitsbedingten Burnout-Veranlagung auch gefährdeter als diese. Als Grund für diese Diskrepanz vermuteten die Bonner Forscher, dass Männer bei Problemen seltener Unterstützung suchten als Frauen, was die Gefahr erhöhe, dass sich ein Burnout-Risiko auch tatsächlich zu einer Erkrankung führt.

DAS ERKENNEN DER URSACHEN

Für den Betroffenen stellt das Erleben eines Burnout-Syndroms nicht selten das Erkennen der eigenen seelischen und körperlichen psychosozialen Grenzen dar. Daher ist es wichtig, die Warnsignale frühzeitig ernst zu nehmen. Denn je früher sie erkannt werden, desto einfacher ist die Auflösung des Syndroms beziehungsweise der Ursache.

Die auffälligsten Merkmale einer bereits entzündeten Flamme sind folgende:
– vehementes Engagement für bestimmte Ziele
– pausenloses, ununterbrochenes Arbeiten
– Abnahme der Erholungs- und Entspannungsphasen
– der Betroffene nimmt sich als unentbehrlich und vollkommen wahr
– der Beruf wird zum alles dominierenden Lebensinhalt
– Hyperaktivität
– eigene körperliche und emotionale Bedürfnisse werden ausser Acht gelassen
– negieren von Misserfolgen
– Beschränkung sozialer Kontakte, z. B. bestimmter Kunden oder Vernachlässigung des Partners
– Erschöpfung, chronische Müdigkeit
– Ablenkung und Trost suchen in gesteigerter Nahrungsaufnahme
– Ablenkung durch Rauschmittel oder eine gesteigerte Internet-Aktivität
– Konzentrationsschwäche, Angstzustände, Schlafstörungen, Drehschwindel

In der fortgeschrittenen Phase eines Burnout-Syndroms können sich einige der genannten Symptome in das Gegenteil verkehren:
– reduziertes Engagement
– Verlust des positiven Gefühls gegenüber beruflichen Kontaktpersonen (Kollegen und Kunden)
– Distanzbedürfnis – meiden von Kontakten
– Schuldzuweisungen gegenüber anderen, teilweise offene Aggressivität
– Schuldzuweisungen gegenüber sich selbst, daraus resultierende Depressivität
– verstärkte Akzeptanz von Medikamenten und Alkohol
– negative Einstellung und Vernachlässigung der Arbeit
– deutlich verminderte Problemlösungsbereitschaft, keine Lust zum Reden und Zuhören
Der Betroffene fühlt sich ausgenutzt und nicht ausreichend anerkannt!

DIREKTE HILFE BEI BURNOUT MIT DER HYPNOSETHERAPIE

Die Hypnosetherapie kann Betroffenen von Burnout schnelle und wirksame Ansätze zur Symptombesserung und zur vollständigen Heilung bieten. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Stadium sich der Betroffene befindet. Das Erlernen sehr effektiver Entspannungstechniken und die Unterstützung durch therapeutische Arbeit gehen dabei Hand in Hand, was die Effizienz beider Ansätze erhöht – unsere Klienten gewinnen ein zusätzliches Mass an Sicherheit und Stabilität. Bereits die tiefe neuronale Entspannung im therapeutischen Trancezustand, Suggestionen sowie Stress- und Angstlösungstechniken können für eine psychische Neuordnung sorgen und damit zum dauerhaften Erfolg einer Burnout-Therapie führen.

Mit Hypnose PSYCHISCHE ALTLASTEN LOS WERDEN ALS BURNOUT-THERAPIE

Ziel ist es, dem Klienten durch moderne hypnotherapeutische Interventionen die Möglichkeit zu geben, belastende Selbstbezüge sanft zu korrigieren, psychische Altlasten zu entsorgen und so auch profunde praktische Problemlösungen herbeizuführen. Die Bereitschaft, Verantwortung abzugeben und damit Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, bleibt jedoch die Basis des praktischen Behandlungskontextes. Diese sofortige Entlastungsmassnahme sollte gewährleistet sein, um die Behandlungserfolge dauerhaft in den Alltag integrieren zu können.

Folgende Techniken können im Rahmen der Hypnosetherapie eingesetzt werden:
– Hypnoanalyse
Regression
– systemische Hypnotherapie
– Ressourcenstärkung
– Ich-Stärkung
– etc.

Sie werden überrascht sein, wie schnell Ihnen die Hypnosetherapie hilft!

Ein interessanter Artikel in der NZZ: Wie verläuft ein Burnout