Hypnosetherapie kann bei Suchterkrankungen & Drogen helfen

Estimated reading time: 3 minutes

Leider kann man von fast allem süchtig werden. Da gibt es keine Grenzen! Generell unterscheidet man zwischen zwei Arten von Sucht: Stoffgebundenen Süchten und stoffungebundenen Süchten.

  • Bei stoffgebundenen Süchten (Alkoholsucht, Nikotinsucht, Tablettensucht, Cannabis, …) gibt es eine süchtig machende Substanz. Die kann körperlich abhängig machen muss es aber nicht.
  • Bei stoffungebundenen Süchten (Spielsucht, Kaufsucht, …) handelt es sich um zwanghafte Verhaltensweisen.
  • Bei beiden Suchtformen besteht eine psychische Abhängigkeit, etwas wider besseres Wissen zu tun.
  • Bei einigen stoffgebundenen Drogen kann es eine körperliche Abhängigkeit geben. (Alkoholsucht, Nikotinsucht, Tablettensucht, …) Die physische Abhängigkeit lässt sich in der Regel in relativ kurzer Zeit überwinden. Eine Hypnosetherapie sollte in diesem Falle immer in Absprache und Überwachung eines Facharztes erfolgen.
  • Aus eigener Kraft von der Sucht loszukommen ist sehr häufig nicht möglich.
Medikamentensucht

Einige der bekanntesten Süchte sind: Alkoholsucht, Tabaksucht, Drogensucht, Cannabis süchtig, Kokainsüchtig, Heroinsucht, Medikamentensucht , Ecstasy, Amphetamine, Schnüffelstoffe, Halluzinogene, Onlinesucht, Spielsucht, Kaufsucht, Medienabhängigkeit, Arbeitssucht, Sportsucht, Sexsucht, usw.

Die Sucht ist das letzte Symptom von schlechten Gefühlen!

Genau genommen ist aus meiner Sicht, die Sucht nur das letzte Symptom von einem oder mehreren Problemen. Gefühle lösen diese Suchthandlungen aus. Daher ist es sinnvoller an den Ursachen des Suchtsymptoms zu arbeiten, also am Gefühl das diese Handlung auslöst anstelle an der Suchthandlung! Ist das Gefühl, das die Handlung auslöst nicht mehr da, hat der Klient wieder die Kontrolle und kann frei entscheiden. Die Sucht hat sich aufgelöst.
Die Hypnosetherapie eignet sich hervorragend um Süchte aufzulösen. Da man effizient an diesen Gefühlen arbeiten kann, ohne den Umweg über das Bewusstsein.

Wie arbeiten wir mit Hypnose bei Süchten?

Da bei jeder Sucht schlechte Gefühle oder traumatische Erlebnisse die wirkliche Ursachen sind, arbeiten wir daran diese zu finden und aufzulösen. Man betäubt die schlechten Gefühle mit einer Suchthandlung. Man fühlt sich für einige Zeit besser, danach kommt aber ganz häufig das schlechte Gewissen und das schlechte Gefühl zurück und man betäubt sich wieder… Da wir in der Hypnosetherapie an der Ursache der schlechten Gefühle arbeiten können wir diesen Teufelskreis durchbrechen. Der Drang die schlechten Gefühle zu betäuben wird weniger oder geht ganz weg, da die Ursache der schlechten Gefühle aufgelöst ist.

Aber bei stoffgebundenen Süchten?

Da wir nie verbieten, oder einen Aversion Suggerieren, werden sich nur die psychischen Gefühle verändern. Der Süchtige hat eine Komponente der Sucht gelöst. Er wird sich anders, wir würden dies vielleicht als vernünftiger verhalten bezeichnen. Bei Körperlicher Abhängigkeit kann die (Ersatz) Droge weiter bei Bedarf nehmen. Kann sie in ärztlicher Begleitung langsam oder schnell ausschleichen. Auch werden wir in den meisten Fällen den Kick, Flash, die Entspannung, Ruhe, das High, stoned als Trigger/Anker verankern. Somit kann der Süchtige, wenn er den Bedarf noch haben sollte, diese Gefühl auslösen ohne dass er den Stoff benötigt.

Was sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Hypnosetherapie

Die Süchtigen sollten ihr Problem erkannt haben und selber den Wunsch verspüren dies zu ändern. Sie sollten ansprechbar sein und sich darauf einlassen.