Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Hilfe! Mir geht es schlecht! Ich brauche Hilfe! Hypnose kann schnell und nachhaltig helfen!

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Sie durchleben immer wieder die gleichen Bilder? Haben Flashbacks? Mit starken körperlichen und psychischen Symptomen? Dann kann es durchaus sein das die Diagnose, posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), ist. Nur was mache ich dagegen? Welche Therapie ist die Richtige für mich?
Ich habe kurz zusammengestellt was die Wissenschaft/Psychologen dazu sagen und was Sie aus  meiner Sicht am besten tun können:

Ängste und Rückzug: Was geschieht bei einer posttraumatischen Belastungsstörung?

Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist die psychische Reaktion auf aussergewöhnliche Ereignisse, die als bedrohlich oder katastrophal empfunden werden. Sie gehört zu den psychischen beziehungsweise psychosomatischen Erkrankungen und stellt sich in der Regel innerhalb von sechs Monaten nach dem traumatischen Erlebnis ein. Die konkrete Bedrohung muss dabei nicht ausschliesslich auf die eigene Person bezogen sein, sondern kann auch durch die Wahrnehmung fremden Leides (zum Beispiel bei einem Unfall oder Gewalttaten) entstehen. Oft gehen mit einem posttraumatischen Belastungssyndrom mehr oder weniger starke Hilflosigkeit eines Betroffenen sowie Verzerrungen des Ich- und Weltbildes einher.

Gewalt, Terror, Krieg: Über die Ursachen einer PTBS

Häufige Ursachen sind körperliche oder sexuelle Gewalt, terroristische Anschläge, Entführung, Geiselnahme, Kriegserlebnisse, Naturkatastrophen und Diagnosen lebensgefährlicher Krankheiten. Nicht jedes erlebte psychische Trauma muss zwangsläufig zu einer PTBS führen. Jedoch entwickelt sie sich oft, wenn sich diese Traumata häufen beziehungsweise wiederholen.

Die Persönlichkeit kann schwer und tiefgreifend gestört werden

Der Schweregrad dieser traumatischen Erlebnisse wird prinzipiell durch ein psychologisches Gutachten ermittelt. Sie haben sich besonders häufig in der Kindheit und Jugend der Betroffenen ereignet und in der Regel einen Bezug zu physischer und psychischer Gewalt offenbart. Die Persönlichkeit der Opfer ist aufgrund solcher Übergriffe oftmals tiefgreifend und folgenschwer gestört worden. Besonders macht sich dies bemerkbar, wenn Betroffene über längere Zeit in familiären und sozialen Verhältnissen aufwachsen, die von Gewalt und Pression geprägt sind. Bei ihnen kommen häufig auffällige Veränderungen im Denken, Fühlen, Handeln und Kommunikationsverhalten vor. Die Wertestruktur wird oft eine andere und das Selbstbewusstsein nimmt spürbar Schaden. Betroffene sind in vielen Situationen scheu, sehr zurückhaltend sowie in ihrer Aufmerksamkeit und Wahrnehmung gestört.

Wie der Organismus versucht, mit dem Trauma zu leben

Die posttraumatische Belastungsstörung hängt ursächlich nicht mit einer vorhandenen psychischen Labilität oder einer zuvor erlittenen psychischen Erkrankung zusammen. Sie trifft auch psychisch gesunde Menschen, die keine vorherigen seelischen Schäden durch Traumata erlitten haben. Jedoch sind psychisch anfällige und Menschen mit geringen sozialen Kontakten besonders empfänglich für das Entstehen einer PTBS. Sie ist ein Programmentwurf des menschlichen Organismus, um ein oft als lebensgefährlich empfundenes traumatisches Ereignis kurz- oder langfristig zu überwinden. Gewissermaßen ist sie eine schützende und zweckbestimmte Reaktion auf eine außergewöhnliche und unerwartete Situation. Zum Beispiel nehmen PTBS-Patienten physischen Schmerz in teilweise deutlich reduzierter Intensität auf. Solche Beeinträchtigungen haben bei ihnen oft sehr langwierigen Charakter. Gravierender als die Eindrücke von Unfällen und Naturkatastrophen sind in der Regel noch die Folgen von menschlicher Gewalt etwa durch Kriegsereignisse, Folter oder Vergewaltigung. In diesen Fällen wird oft das Urvertrauen in die Menschlichkeit schwer erschüttert.

Verzweiflung, Alpträume, Reizbarkeit und weitere Folgen

Verzweifelt im Burnout

Verzweifelt im Burnout

Aussagekräftigen Studien zu Folge erleiden bis zu acht Prozent aller Menschen in ihrem Leben eine posttraumatische Belastungsstörung. Diese Quote kann bei besonders gefährdeten Personen wie Soldaten, Flüchtlingen, Rettungskräften und Polizisten auf 50 Prozent und mehr wachsen. Missbrauchte Menschen bekommen demnach in 30 Prozent der Fälle eine PTBS, Vergewaltigte zu 50 Prozent. Nach der verbindlichen Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) liegt eine posttraumatische Belastungsstörung vor, wenn ein Betroffener einem Ereignis mit außergewöhnlicher Bedrohung und beziehungsweise oder katastrophaler Dimension ausgesetzt war, das für gewöhnlich grosse Verzweiflungszustände auslöst. Dazu kommt, dass dieser Mensch dauerhafte Erinnerungen an dieses Erlebnis hat (auch in Träumen und Alpträumen) und jeglichen Umständen aus dem Weg geht, die der einmal erlebten Belastung gleichkommen. Schlechter Schlaf, schnelles Erschrecken, Konzentrationsmängel und leichte Reizbarkeit sind weitere Kriterien, die eine PTBS kennzeichnen. Diese Symptome treten im Fall einer PTBS spätestens ein halbes Jahr nach dem traumatischen Erlebnis auf. Sie führen oftmals ausserdem zu sozialen Rückzugstendenzen, emotionaler Abstumpfung, menschlicher Isolation und dauerhaft depressiver Stimmung.

Die Erinnerung an das Erlebte entsteht immer wieder neu

In ihrer Kombination können diese Umstände dazu beitragen, dass ein Mensch in ernsthafte Schwierigkeiten gerät, sein bisher gewohntes Leben weiterzuführen, und zum Beispiel in Obdachlosigkeit, Drogen- und Alkoholsucht sowie Kriminalität abgleitet. Rein körperlich macht sich eine posttraumatische Belastungsstörung durch häufiges Herzrasen, Zittern, Angstschweiss, Übelkeit und Atemnot bemerkbar. Diese Symptome treten vor allem dann auf, wenn lebhafte Erinnerungen an das erlittene Trauma hochkommen, etwa durch Fotos, Nachrichten, Filme, bestimmte Gerüche und Geräusche.

Bis zum Ausbruch einer PTBS kann es Jahre dauern!

Menschen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung kommen die Bilder des Erlebten plötzlich und immer wieder in Erinnerung. Sie durchleiden das Erlebte dann erneut, fühlen und handeln genau wie in ihrem früheren traumatischen Zustand. Nach der Traumatisierung haben sie sich oftmals von vielen Gegebenheiten der Aussenwelt zurückgezogen oder isoliert. In manchen Fällen bricht eine posttraumatische Belastungsstörung erst mehrere Jahre nach dem traumatischen Erlebnis aus. Dies kann sich auch in Ängsten äussern, die das traumatische Ereignis in völlig neuem Licht und veränderten Dimensionen wiedergeben. Mitunter gibt sich der Betroffene dann im Nachhinein selbst die Schuld an dem Durchlebten. Ebenso kann es zu gravierenden Erinnerungslücken im Bewusstsein der Betroffenen kommen.

Was eine Psychotherapie vermag und was nicht?

Die Behandlung einer diagnostizierten PTBS setzt voraus, dass das auslösende Trauma in der Vergangenheit liegt und keine unmittelbare Beeinträchtigung des Betroffenen mehr besteht. In den meisten Fällen wird eine Psychotherapie verschrieben, die anfangs unter Umständen mit einer teilstationären Betreuung einhergeht, wenn die fehlende Alltagstauglichkeit des Patienten dies erfordert. Die Psychotherapie wird dabei sorgfältig auf die Schwere und den Hergang der Traumatisierung eingestellt, damit der Patient nicht noch grössere oder neuartige Belastungen erfährt. Unter Umständen wird das eigentliche Traumaerlebnis zunächst ausgeblendet, um den Betroffenen erst einmal seelisch und gedanklich zu stabilisieren. Wird dann später das Trauma zum Thema, sollte die psychotherapeutische Arbeit auf ein Neubewerten und Umorientieren der speziellen Lebensumstände gerichtet sein. Problematisch wird die Behandlung einer PTBS mittels Psychopharmaka gesehen. Hier besteht bei Betroffenen die Gefahr des Missbrauchsverhaltens, vor allem wenn die Gabe dieser Medikamente langfristig erfolgt.

Was eine Hypnosetherapie vermag und was nicht?

Im Gegensatz zu der Psychotherapie ist die hypnosetherapie ein Kurzzeittherapie. Meistens reichen eine bis drei Sitzung um das Problem zu lösen oder eine signifikante Verbesserung zu erreichen. Anders als in der Psychotherapie, wird nicht an der Neubewertung der Lebensumstände und Verhaltensänderung gearbeitet, sondern wird das auslösende Ereignis bearbeitet. Das auslösende Ereignis, das Trauma wird neu bewertet und die viel zu starken Emotionen aus diesem Ereignis genommen. Sobald dies geschehen ist, hat sich das Problem gelöst und ein normales, gesundes Leben ist wieder möglich. Die aufdeckende Hypnosetherapie ergänzt die Psychotherapie perfekt und kann den den Heilungsprozess deutlich beschleunigen. Ein erfahrener Hypnosetherapeut der aufdeckend arbeitet, weiss wie mit Ihrem Trauma umgehen muss, damit eine Besserung schnell möglich ist.

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