Trauma
Trauma-Therapie mit Hypnosetherapie
Allgemeines zum Trauma
In unserer Alltagssprache bezeichnen wir sehr schnell ein Ereignis oder eine Situation als traumatisierend. Doch sehr oft wird dieser Begriff nicht richtig angewendet. So löst in der Umgangssprache das lange Parkplatz suchen angeblich ein Trauma aus.
Wenn man vom psychischen Trauma (es gibt den Begriff Trauma auch in der Schulmedizin, die Lehre der Verletzungsarten und ihre Behandlung nennt man Traumatologie) spricht, meint man ein tiefgreifendes Erlebnis, das über den normalen Rahmen menschlicher Erfahrungen hinausgeht und die seelischen und biologischen Bewältigungsmechanismen des Menschen überfordert. Man ist blockiert, kann nicht denken, man kann das erlebte im Unterbewusstsein nicht verarbeiten. Die Bearbeitung mit dem Bewusstsein hilft leider sehr wenig oder gar nicht.
Einige Fachleute versuchen Traumata mit Gesprächstherapie zu behandeln. Dies kann erfolgreich sein. Wenn sie es jedoch bereits einige Monate mit der Gesprächstherapie versucht haben, ohne nennenswerte Besserung, sollten Sie eine Hypnosetherapie in Betracht ziehen.
Der Ausdruck Trauma kommt aus dem Griechischen und heisst übersetzt: Wunde.
Ein Trauma stellt ein markanter Wendepunkt im Leben des Betroffenen dar. Wenn es nicht gelingt, dieses Trauma zu verarbeiten, wird das Leben nie mehr so, wie es einmal war.
Traumatische Erlebnisse verbannt man zumeist aus seinem Bewusstsein, das ist eine normale Reaktion. Die Störung entwickelt sich charakteristisch nicht sofort nach dem traumatischen Erlebnis, sondern erst Wochen bis Monate später.
Die Auslöser für ein Trauma können sehr unterschiedlich sein.
Physische, kriminelle und besonders sexuelle Gewalt, Unfälle, bedrohliche Krankheiten, schwere Verlusterlebnisse, Tod eines Partners, Kindes, usw., Katastrophen, Folter und Gefangenschaft sind die am häufigsten genannten Ursachen. Bei Kindern betrachtet man Kindesmisshandlungen, sexuelle Gewalt gegen Kinder, erhebliche emotionale und/oder körperliche Vernachlässigung, Verlust eines oder beider Elternteile, lebensbedrohliche Gewalterfahrung innerhalb der Familie oder schwere Kinderkrankheiten als Kindheitstraumata. Diese in der Kindheit erlebten traumatischen Ereignisse können sich, wenn sie unbehandelt sind, auch noch im Erwachsenenalter in Form schwerer gesundheitlicher Schäden äussern.
Die Schwere des Traumas ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängen wie:
- Alter des Betroffenen: Bei Kindern und Jugendlichen kann dieser Einfluss noch einschneidender sein, da sie noch von den Erwachsenen abhängig sind, komplexe Zusammenhänge – je nach Entwicklungsstadium – noch nicht erfassen können und weil sie durch ihre soziale Umwelt besonders verletzbar sind.
- Ist der Betroffene direkt oder als Zeuge in das traumatische Erlebnis involviert gewesen?
- Ist die Traumatisierung einmal, mehrmals oder immer wieder erfolgt? Über eine kürzere oder längere Zeitspanne?
- Sind irreversible körperliche oder auch geistige (z. B. bei einem Unfall) Schäden entstanden?.
- Persönlichkeit, Konfliktbewältigungsfähigkeit, soziale Situation und Einbindung (ist die soziale Umwelt fähig zu stützen?) u. a.
Charakteristische Folgen von traumatischen Erfahrungen sind das Auftreten von Albträumen, Flashbacks, Ängsten und Depressionen. “Flashback” bedeutet, dass in alltäglichen Situationen selbst nach Jahrzehnten plötzlich die traumatische Erfahrung vor dem inneren Auge auftaucht und man das Trauma mit allen seelischen Schmerzen (Panik, Hilflosigkeit, Ausgeliefertsein, Hoffnungslosigkeit, Todesangst etc.) wieder erlebt.
Ca. 70% der posttraumatischen Belastungsreaktionen gehen auch mit psychosomatischen Beschwerden einher.
Einige Beispiele:
- Vergewaltigung.
- Eine junge Frau bekommt Panik, wenn sie über die Kreuzung fährt, auf der ihr Unfall passierte.
- Der Mann bekommt Panik während des Autofahrens in Tunnels.
- Eine Frau im mittleren Alter hat Angst auf der Autobahn zu fahren.
- Ein Mann mittleren Alters bekommt seit dem Unfall Angstzustände, wenn er in der Dämmerung fährt. Der Unfall war in der Dämmerung passiert.
- Nach einem Überfall traut sich das Opfer nicht mehr in der Dunkelheit auf die Strasse, auch wenn er sich sicher sein kann, dass nichts passieren wird.
- Einbruch ins Haus, ….
- Überfall,…
- Unfälle, Katastrophen, Feuerwehr, Polizei, Helfer, …
Oft sind die Spätfolgen traumatischer Erfahrungen aber viel komplexer und für die Betroffenen wesentlich belastender als bei den genannten Beispielen. Sie können die Lebensqualität in einem ganz erheblichen Masse beeinträchtigen. Dafür sind nicht nur die Flashbacks verantwortlich. Selbst nachts findet der Betroffene keine Ruhe, weil ihn Albträume mit Panik und Angstschweiss und Herzrasen aus dem Schlaf reissen. Depressionen die im Zusammenhang mit Traumata auftreten sind oft die Folge der stark verminderten Lebensqualität. Werden die negativen Gefühle in der Hypnosetherapie aufgelöst, löst sich auch die Depression auf.
Traumatherapie mit Hypnose
Hypnose wird schon lange, sicher aber seit dem 1. Weltkrieg, erfolgreich zur Behandlung von Traumafolgen angewendet.
Wir gehen in Hypnose zurück zum Auslöser des Traumas. Lösen diesen Auslöser (das Trauma) auf, wodurch die Symptome verschwinden.
Die ehemals traumatische Erfahrung wurde dadurch neu strukturiert und neu organisiert. Danach sind sie nur noch eine Erinnerung, die keine „negativen“ Emotionen und körperliche Symptome mehr auslöste. Die Hypnosetherapie wirkt bei Traumata sehr schnell und effektiv.
Weitere Informationen erhalten Sie im persönlichen Gespräch. Schreiben Sie mir ein Email oder rufen Sie mich an
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Die Schwere des Traumas ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängen wie:
- Alter des Betroffenen: Bei Kindern und Jugendlichen kann dieser Einfluss noch einschneidender sein, da sie noch von den Erwachsenen abhängig sind, komplexe Zusammenhänge – je nach Entwicklungsstadium – noch nicht erfassen können und weil sie durch ihre soziale Umwelt besonders verletzbar sind.
- Ist der Betroffene direkt oder als Zeuge in das traumatische Erlebnis involviert gewesen?
- Ist die Traumatisierung einmal, mehrmals oder immer wieder erfolgt? Über eine kürzere oder längere Zeitspanne?
- Sind irreversible körperliche oder auch geistige (z. B. bei einem Unfall) Schäden entstanden?.
- Persönlichkeit, Konfliktbewältigungsfähigkeit, soziale Situation und Einbindung (ist die soziale Umwelt fähig zu stützen?) u. a.
Charakteristische Folgen von traumatischen Erfahrungen sind das Auftreten von Albträumen, Flashbacks, Ängsten und Depressionen. “Flashback” bedeutet, dass in alltäglichen Situationen selbst nach Jahrzehnten plötzlich die traumatische Erfahrung vor dem inneren Auge auftaucht und man das Trauma mit allen seelischen Schmerzen (Panik, Hilflosigkeit, Ausgeliefertsein, Hoffnungslosigkeit, Todesangst etc.) wieder erlebt.
Ca. 70% der posttraumatischen Belastungsreaktionen gehen auch mit psychosomatischen Beschwerden einher.
Einige Beispiele:
- Vergewaltigung.
- Eine junge Frau bekommt Panik, wenn sie über die Kreuzung fährt, auf der ihr Unfall passierte.
- Der Mann bekommt Panik während des Autofahrens in Tunnels.
- Eine Frau im mittleren Alter hat Angst auf der Autobahn zu fahren.
- Ein Mann mittleren Alters bekommt seit dem Unfall Angstzustände, wenn er in der Dämmerung fährt. Der Unfall war in der Dämmerung passiert.
- Nach einem Überfall traut sich das Opfer nicht mehr in der Dunkelheit auf die Strasse, auch wenn er sich sicher sein kann, dass nichts passieren wird.
- Einbruch ins Haus, ….
- Überfall,…
- Unfälle, Katastrophen, Feuerwehr, Polizei, Helfer, …
Oft sind die Spätfolgen traumatischer Erfahrungen aber viel komplexer und für die Betroffenen wesentlich belastender als bei den genannten Beispielen. Sie können die Lebensqualität in einem ganz erheblichen Masse beeinträchtigen. Dafür sind nicht nur die Flashbacks verantwortlich. Selbst nachts findet der Betroffene keine Ruhe, weil ihn Albträume mit Panik und Angstschweiss und Herzrasen aus dem Schlaf reissen. Depressionen die im Zusammenhang mit Traumata auftreten sind oft die Folge der stark verminderten Lebensqualität. Werden die negativen Gefühle in der Hypnosetherapie aufgelöst, löst sich auch die Depression auf.
Traumatherapie mit Hypnose
Hypnose wird schon lange, sicher aber seit dem 1. Weltkrieg, erfolgreich zur Behandlung von Traumafolgen angewendet.
Wir gehen in Hypnose zurück zum Auslöser des Traumas. Lösen diesen Auslöser (das Trauma) auf, wodurch die Symptome verschwinden.
Die ehemals traumatische Erfahrung wurde dadurch neu strukturiert und neu organisiert. Danach sind sie nur noch eine Erinnerung, die keine „negativen“ Emotionen und körperliche Symptome mehr auslöste. Die Hypnosetherapie wirkt bei Traumata sehr schnell und effektiv.
Weitere Informationen erhalten Sie im persönlichen Gespräch. Schreiben Sie mir ein Email oder rufen Sie mich an

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